Schullandheimaufenthalt der 5 & 6 Klasse in der Thüringer Hütte


Montag: (von Michelle, Isabell, Luca, Melena, Angelina)

Um halb acht trafen wir uns mit Gepäck an der Schule und liefen um 7.45 Uhr zur Bushaltestelle. Der Bus kam kurz vor acht, so dass wir um Punkt acht Uhr losfahren konnten. Nach einer etwa eineinhalbstündigen Fahrt legten wir eine 20minütige Pause ein. Da durften wir essen und trinken. Anschließend fuhren wir die restlichen eineinhalb Stunden weiter in die Rhön. Kurz vor der Ankunft fing es heftig an zu regnen.
 
 
 
Im Haupthaus des Schullandheimes „Thüringer Hütte“ angekommen, wurden wir den Zimmern zugeteilt, bekamen unsere Bettwäsche und durften unsere Betten beziehen. Gegen kurz nach 12.00 Uhr gab es dann Mittagessen. Auf dem Speiseplan standen Käsespätzle und Salat. Danach mussten wir die Koffer auspacken und die Schränke einräumen. Der erste gemeinsame Programmpunkt war eine Hausrallye, um unsere Unterkunft und das Gelände besser kennenzulernen. Das Aufgabenheftchen führte uns ins Energiehaus, durch das Haupthaus, über den Bolz- und Spielplatz bis zum Blockhaus und dem Erdhaus. Nach einer kurzen freien Zeit wurde um 18.00 zum Abendessen geläutet. Es gab Pizzabrötchen und kalte Platten. Als alle gegessen hatten, wurde der Tischdienst für die ganze Woche eingeteilt. Dieser musste immer die Tische abwischen, das Geschirr abtrocknen und die Tische für die nächste Mahlzeit neu eindecken. Abends hatten wir noch eine Stunde Handyzeit und anschließend Freizeit um Kicker zu spielen, zu toben oder raus zu gehen. Gegen 22.00 Uhr mussten wir uns bettfertig machen. Dann sagte jeder jedem „Gute Nacht“ und als wir im Bett lagen, durften wir noch miteinander quatschen, bis wir einschliefen.
 
 
 
 
 

Dienstag: (von Joschua, Jason, Dario, Robin)

Frau Stanek weckte uns mit Musik um 7.30 Uhr. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus nach Ostheim vor der Rhön zur Bionade-Brauerei. Dort wurden wir von einem Mann namens „Roger“ begrüßt, der uns in einen Präsentationsraum führte. Da wurde uns gezeigt, wie die Marke „Bionade“ entstand und wie das Getränk hergestellt wird. Anschließend gingen wir in das Sudhaus. In diesem Raum wird eine Art Gemisch gebraut, das sozusagen der „Teig“ – die Grundlage – für das Getränk ist. Durch das Zufügen von Bakterien wird das bittere Gemisch zu einer Säure, die nicht schädlich für den menschlichen Körper ist.

 
 
 
 

Als nächstes liefen wir zur Kirchenburg, wo wir uns ein bisschen umschauen durften.

 
 

Wir wanderten dann weiter nach Nordheim zu dem Biobauernhof der Familie Mültner. Dort wurden wir von der Bäuerin „Dani“ begrüßt und sie zeigte uns, was „Bio“ bedeutet und worauf ein Biobauernhof eigentlich so achten muss. Dann holte uns der Bus wieder ab und wir fuhren zurück zum Schullandheim.

 
 
 
 
 
Zum Abendessen wurde gegrillt und den Rest des Tages durften wir entspannen.
 
 
 
Mittwoch: (von Alina, Julia und Laila)
Um 8.00 Uhr gab es Frühstück und wir bereiteten uns Lunchpakete zu. Dann machten wir uns fertig und gingen zur Bushaltestelle am Franziskusweg. Nach kurzer Zeit fuhren wir los und waren nach ca. 10 Minuten am „Schwarzen Moor“. Dort bekamen wir von Herrn Holzhausen/ Herrn Maisch eine ca. zweistündige Führung und es war ziemlich kalt Am Ende des Moorweges stiegen wir auf einen hohen Aussichtsturm. Um uns wieder aufzuwärmen verbrachten wir die Mittagspause im Kiosk, wo wir zu einer Kugel Bio-Eis eingeladen wurden. Nachdem uns wieder etwas wärmer war, machten wir uns auf den Heimweg. Wir wanderten durch den Wald und über weite Wiesen, bis wir an einem Wasserfall Halt machten. Nach einer kurzen Pause wanderten wir den restlichen Weg der insgesamt 12 Kilometer zum Schullandheim. Dort angekommen absolvierten wir nach einer kleinen Erholungspause eine Waldrallye in Gruppen, bei der wir auch Totholz aus dem Wald suchen mussten, welches wir für das spätere Lagerfeuer gut gebrauchen konnten.
 
 
 
 
 
 
 
 
Nach dem Abendessen hatten wir Freizeit zum Spielen auf dem Gelände und gegen 20.00 Uhr schürte Herr Löhlein das Lagerfeuer an. Man konnte Stockbrot und Marshmallows ins Feuer halten.
Als es langsam dunkel wurde, um 22.00 Uhr kam unsere Sternenführerin. Sie erzählte uns etwas über die Planeten und die Sterne. Mit ihr unternahmen wir einen kleinen Nachtspaziergang. Leider waren weder Mond noch Sterne zu sehen, da der Nachthimmel leicht bewölkt war. Am Wegesrand entdeckten wir dafür viele Glühwürmchen. Nach der Wanderung bekam jeder ein kleines Andenken in Form einer Murmel und einem Leuchtstern. Anschließend gingen wir gleich ins Bett.
 
 

Donnerstag: (von Annalena, Paul, Cedric und Kevin)

Nach dem Aufstehen machten wir uns fertig. Um 8.00 Uhr gab es Frühstück. Als wir mit dem Frühstücken fertig waren, hatten wir Freizeit. Um 9.00 Uhr trafen wir (die 6. Klasse) uns mit dem Hausmeister des Jugendgästehauses „Conny“ am Holzbackofen zum Brotbacken. Die fünfte Klasse begann den Vormittag im Blockhaus mit dem Bau einer Solarblume. Als erstes bekam jeder von uns eine Schürze und eine Bäckermütze. Der Teig war schon vorbereitet. Er bestand aus Vollkornmehl, Hefe und Wasser. Conny erklärte uns nach und nach die jeweiligen Schritte die man beim Brotbacken beachten muss. Als wir den Teig lange genug geknetet hatten, legten wir ihn in einen Korb. Dort konnte er gehen. Während der Teig ruhte, erzählte uns der Hausmeister viel über Getreide, z.B. welche Sorten es gibt und wozu man welche Sorten verwendet. Nach einer guten Stunde schoben wir die Brote in den Steinbackofen. Um 12.00 Uhr gab es Mittagessen. Anschließend holten wir die Brote aus dem Ofen.

 
 
 
 
 
Danach konnten wir bis 14.00 Uhr spielen oder uns ausruhen. Nun wurden die Gruppen getauscht und die fünfte Klasse ging zum Brotbacken zu Frau Kalla.Nachmittags bauten wir mit Herrn Leicht im Blockhaus eine Solarblume. Zunächst bekamen wir aus dünnem Holz ausgesägte Blumenblätter und malten diese nach Belieben an. Auch die hölzernen Blüten gestalteten wir mit verschiedenen Farben. Die meisten ließen sich von Herrn Leicht die Mitte der Blüte mit einer Spirale gekonnt verzieren. Schritt für Schritt bereiteten wir die Holzplatte mit dem Stiel vor, worauf die Blume dann befestigt wurde, verschraubten Lochstreifen, setzten den Motor ein, befestigten Drähte und montierten zum Schluss noch das Solarmodul vorne auf der Bodenplatte. Alle gebauten Blumen wurden getestet und funktionierten einwandfrei.
 
 
Um 18.00 Uhr gab es Abendessen. Danach fingen manche schon an ihren Koffer zu packen und ihr Zimmer aufzuräumen. Andere machten sich schick für die Disco. Um 21.00 Uhr begann die Abschlussdisco im großen Aufenthaltsraum zum Tanzen. Das Kaminzimmer wurde zu Ruheraum mit einer Snackbar umfunktioniert. Gegen 23.00 Uhr endete die Party.
 

Freitag: (von Emily, Anna-Lena, Luka R. und Aaron)

Am letzten Schullandheimtag standen wir schon um 7.00 Uhr auf und zogen die Bettwäsche ab. Wir machten uns fertig und gingen um 8.00 Uhr zum Frühstück. Nach dem Frühstück packten wir unsere restlichen Sachen ein und putzten die Zimmer. Als wir fertig waren, gingen wir mit unseren Koffern vor das Haus. Wir mussten eine halbe Stunde auf den Bus warten, weil der in einem Stau gestanden hatte. In dieser Zeit machten wir noch Gruppenfotos von den einzelnen Zimmern und von der 5. und 6. Klasse. Im Bus fand dann die Siegerehrung für das schönste Zimmer und die Waldrallye statt. Nachdem wir eine Weile gefahren waren, mussten wir eine halbe Stunde Pause einlegen. Während der Weiterfahrt, freuten wir uns sehr auf unsere Eltern, doch viele verschliefen die meiste Zeit im Bus. Als wir ankamen, holten wir unsere Koffer, begrüßten unsere Eltern und gingen müde aber auch fröhlich nach Hause